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POTENTIALENTFALTUNG FÜR DEINE FAMILIE

FÜR VÄTER DIE WEITERDENKEN
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der YUNING-AKADEMIE

Neue Väter hat das Land

YUNING Väter-Akademie

Menschliche Entwicklung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

Aufruf: Werde Potenzialentfalter für deine Familie

“Opa, selber machen” sagt der Enkel von Rainer Thiel und schiebt seinen Opa weg, als dieser ihm helfen will die Bauklötze zu stapeln. Damals, als Rainer Thiel das erlebte, musste er schmunzeln. Heute erzählt es diese kleine Anekdote sehr gerne, um anderen klar zu machen, wie wichtig es im Leben ist, Probleme selber zu lösen. Die Kunst Probleme zu lösen ist eine der wichtigsten Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts – es ist eine wahre Wunderwaffe.
Dr. Rainer Thiel (90) ist Mitbegründer der Erfinderschulen in der DDR und damit ein Träger wertvollen kulturellen Erbes. Dieser und weitere Schätze, auch aus anderen Teilen der Welt, können einen entscheidenden Beitrag zu unserem Leben leisten. Leider sind sie nur wenigen bekannt, doch das soll sich jetzt ändern.

Die Welt in der wir leben

Wir leben einer Zeit großer Veränderungen, die durch Corona noch verstärkt werden. Aktuelle Trends wie Homeoffice, digitales Lernen und Videokonferenzen sind Symptome der größeren Trends von Digitalisierung, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz (KI), die den weltweiten Wandel bestimmen. Hinter diesen Mega-Trends steckt eine immer leistungsfähiger werdende Technologie, die dies alles erst ermöglicht. Wie ein Tsunami hat auch diese Technologiewelle klein angefangen und türmt sich zu einem immer höher reichenden Wellenberg auf.
Im Kleinen sehen wir, wie durch diese Technologien Berufe und damit Arbeitsplätze verdrängt werden – erst im industriellen Sektor und zunehmend auch im akademischen Bereich. Sichtbar und fühlbar wird das Szenario, wenn wir uns weltweite Fallbeispiele im Zusammenhang ansehen:
Fall 1(*1): 2016 – Die gesamte Autoherstellung wird bei Toyota fast komplett durch Roboter erledigt. Der ökonomische Vorteil: Ohne typisch menschliche Fehler arbeiten die Roboter vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr – schneller, preiswerter und besser als jeder Mensch!
Fall 2(*2): Im Januar 2017 hat ein Japanisches Versicherungsunternehmen 34 seiner Mitarbeiter durch künstliche Intelligenz ersetzt. Ein 2018 veröffentlichter Report schildert eine Verbesserung von 74% in der Geschwindigkeit und 30% in der Genauigkeit der bearbeiteten Fälle.

Fall 3(*3): Im November 2018 stach eine weitere Nachricht zum Thema Künstliche Intelligenz hervor:
In einem Test traten zwanzig erfahrene Rechtsanwälte gegen einen Computer an. Das Ergebnis:
Die KI war im Durchschnitt etwas genauer und über zweihundert Mal schneller als die menschlichen Kollegen.
Diese Fallbeispiele zeigen, dass zunehmend auch akademische Berufe dem Einfluss der Automatisierung und Künstlichen Intelligenz unterliegen und dadurch stark verändert werden. Alle Beispiele haben eines gemeinsam, sie verdrängen menschliche Arbeitskraft aus tradierten Berufen.

Exponentielles Zeitalter

Ein großer Spieler im Bereich Künstlicher Intelligenz ist Google. Nachdem IBMs “Deep Blue” bereits 1997 den Schachweltmeister Garri Kasparow besiegte und die Künstliche Intelligenz in den Folgejahren weitere Erfolge über den Menschen verzeichnete, trumpfte Google zwanzig Jahre danach mit einer neuen Sensation auf. Im Oktober 2017 erfuhr die Welt, dass Googles “Alpha-Zero” jetzt selbst lernend ist. Indem es erst gegen sich selbst spielt, gewinnt es nach nur vier Stunden Lernzeit gegen die bisher besten Schachcomputer und wiederholt in ähnlich kurzer Zeit das Gleiche mit anderen komplexeren Brettspielen wie Shogi und Go.
Vier Stunden Lernzeit bis zur Weltmeisterschaft lassen die menschliche Lernzeit alt aussehen. Allgemein wird geschätzt, dass ein Mensch etwa zehntausend Übungsstunden für die Weltspitze benötigt. Die Eltern von „Alpha-Zero“ bringen es auf den Punkt: “die Entwicklung ist nicht länger eingeschränkt durch die Grenzen des menschlichen Wissens”.
Im Oktober 2019 ein weiterer Paukenschlag: Googles erster Quantencomputer. Dieser kann eine Aufgabe, an deren Lösung “der bisher schnellste Supercomputer der Welt 10.000 Jahre arbeiten würde”, in lässigen 200 Sekunden lösen. Beeindruckend und erschreckend zugleich.
Diese rasend schnelle Technologieentwicklung, gerade in den letzten Jahren, hat weitreichende Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Einige Fachkreise sprechen vom Exponentiellen Zeitalter. Max Tegmark, einer der engagiertesten Forscher auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz und Autor von “Leben 3.0: Mensch sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz”, sagt voraus, dass uns ein gewaltiger Umbruch erwartet, größer als zu Zeiten der industriellen Revolution.

Prognosen für den Arbeitsmarkt

Wie sehen die Prognosen für den Arbeitsmarkt aus? Laut einer Studie der Oxford Universität aus dem Jahr 2016 werden innerhalb der nächsten 25 Jahre in den USA 47% der bisherigen Berufe durch Automatisierung und Künstliche Intelligenz verschwinden.
In Deutschland sind, nach einer von der ING-Diba Bank in Auftrag gegebenen Studie aus dem Jahr 2013, mittel- und langfristig mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze durch die zunehmende Digitalisierung bedroht. Von den 30,9 Millionen sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigten, die in der Untersuchung berücksichtigt werden, würden demnach 18 Millionen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten durch Maschinen und Software ersetzt. Dieser Einschätzung ist anzumerken, dass inzwischen auch die akademischen Berufe, die in dieser Studie noch als überwiegend sicher bewertet wurden, bedroht sind – vermutlich sogar stärker als andere Berufsgruppen.
Wo bleibt der Mensch, wenn die eigene Arbeit durch Technologie abgelöst wird? Die gegenwärtige Gesellschaft verteilt Anerkennung vor allem nach dem Erwerbsstatus. Was passiert, wenn diese Anerkennung wegfällt? Wie werden der finanzielle Bedarf und das natürliche Bedürfnis nach Anerkennung befriedigt?
Wie sicher sind der persönliche Arbeitsplatz und der von anderen Familienmitgliedern, Freundinnen und Freunden? Wie stark ist die eigene Gemeinschaft noch in der Not? Was sind die Alternativen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer?

Der Mensch am Scheideweg

Was bedeuten diese Veränderungen für unsere Gesellschaft? Was für einzelne Arbeitnehmende und deren Kinder? Veränderungen, wie die, die wir derzeit durch COVID-19 erleben, zeigen unsere Probleme und Anfälligkeiten auf und machen untergründige Ängste sichtbar.
Einem Land, für das sogenannte menschliche Ressourcen bisher der Garant ökonomischen Erfolgs waren, droht der Niedergang ins Mittelmaß. Wenn die aktuell genutzten menschlichen Kompetenzen – sowohl physische als auch kognitive – durch schnellere, genauere und preiswertere Technologie ersetzt werden, dann bekommen wir ein echtes Problem. Denn durch den Einsatz eben dieser Technologien kann heute jedes Land gleichwertige Produkte und Dienstleistungen zum gleichen Preis anbieten.
Es wird Zeit, dieses Problem als Herausforderung – und damit als Möglichkeit über sich selbst hinauszuwachsen – anzuerkennen. Genau das brauchen wir jetzt. Wir müssen über uns hinauswachsen und neue Fähigkeiten oder, wie man heute sagt, Kompetenzen erlernen.
Je nach persönlicher Situation kann es ratsam sein sich zeitnah nach einem zweiten beruflichen Standbein umzusehen. Wie wäre es mit einem, das zukunftssicher und sinnvoll ist und dabei auch noch Freude macht?

Neue Bildung für eine neue Welt

Wir müssen unsere Kinder und uns selbst auf eine Welt vorbereiten, von der wir nicht wissen, wie sie in einem, fünf oder zehn Jahren aussehen wird. Eine Welt in der es Probleme gibt, die es nie zuvor gegeben hat und die daher auch in keinem Lehrbuch stehen. Wie hat es Albert Einstein so trefflich formuliert:
“Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.”

Das bedeutet auch für die Bildung einen großen Wandel, einen Paradigmenwechsel. Wir müssen weg vom passiven, nachahmenden Lernen, Denken und Handeln, hin zu neuen, den Menschen aktivierenden Zukunftskompetenzen; Zukunftskompetenzen, die individuelle und gesellschaftliche Potenziale entfalten.
Potenzialentfaltung ist das neue Zauberwort, Gerald Hüther sagt dazu: “Potentiale zu entfalten heißt nichts weniger, als gemeinsam über sich hinauszuwachsen. Das heißt, wir sind nur innerhalb einer Gemeinschaft in der Lage, die in uns angelegten Potentiale zu entfalten. In einer Gemeinschaft, der wir uns zugehörig, geborgen und sicher fühlen.”

Sobald wir das verstanden haben, tauchen die nächsten Probleme auf. Ist die Schule der richtige Ort zum Potenzialentfalten? Und wie viele Jahre oder Jahrzehnte ziehen ins Land, bis das Bildungssystem umgestellt wird. Zeit, die wir nicht haben, wenn wir uns die enorme Veränderungsgeschwindigkeit ansehen.
Deshalb stellt sich die Frage, wie und wo unsere Kinder und wir selbst auf Digitalisierung und Wandel vorbereitet werden. Prof. Gunter Dück bringt es beim Thema Zukunftskompetenzen auf den Punkt: „Wenn es dir deine Eltern nicht beibringen, schon verloren! Erziehung wird wieder wichtiger.”

Neue Väter hat das Land

Genau hier setzt die gemeinnützige Organisation “Next Generation Education” aus Potsdam an. Sie hat sich auf die Fahne geschrieben menschliche und gesellschaftliche Potenziale zu entfalten. Die neu dafür aufgesetzte Lern- und Community-Plattform “YUNING-Akademie” startet mit dem 24-teiligen Kurs “Werde Potenzialentfalter für deine Familie”. Mit diesem Angebot wendet sich der Bildungs-Entrepreneur Olaf Weber an Väter, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen und die Potenziale in der Familie zu entfalten.

Im nächsten Teil geht es um die sogenannten Zukunfts-Kompetenzen und welche Rahmenbedingungen Potenzialentfaltung braucht.

Die nächsten Live-Termine im Treffpunkt Freizeit in Potsdam sind:

– Di. 10.11.2020, 19-21 Uhr Modul 01 „Menschliche Entwicklung im Zeitalter der künstlichen Intelligenz“
– Di. 08.12.2020, 19-21 Uhr Modul 02 „Die Bildungs-Revolution – Next Generation Education“

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung erforderlich – Kostenbeitrag 10€ pro Live-Termin.

Weitere Live-Termine unter https://yuning.eu/live-termine/ und jederzeit als Webinar online verfügbar.

Autor: Olaf Weber (50) Dipl. Ing., Vater, Leiter der mobilen Privatschule SOMALES und Geschäftsführer von Next Generation Education hat eine Mission und startet das Projekt YUNING mit dem Ziel (Groß-) Väter zu begeisterten Potenzialentfaltern zu machen. www.yuning.eu

Kontakt: Olaf Weber, olaf.weber@yuning.eu

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